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Erfahrungsberichte

Vom Atlantik an die Limmat. Warum ich Tarifa für Zürich verlassen habe

Claudia erzählt, warum sie ihre Heimat Tarifa verlassen hat, welche Herausforderungen sie in Zürich erwarteten und weshalb sie den Schritt nie bereut hat.

Vom Atlantik an die Limmat. Warum ich Tarifa für Zürich verlassen habe

Vom Atlantik an die Limmat. Warum ich Tarifa für Zürich verlassen habe

Es gibt Momente im Leben, in denen man spürt, dass man entweder in seiner Komfortzone bleibt oder den Mut aufbringt, etwas völlig Neues zu wagen. Für mich war dieser Moment gekommen, als ich meine Heimatstadt Tarifa im Süden Spaniens verließ und nach Zürich zog.

Tarifa ist ein besonderer Ort. Die Sonne scheint fast das ganze Jahr, das Meer bestimmt den Rhythmus des Alltags und das Leben fühlt sich oft leicht an. Familie und Freunde sind immer in der Nähe. Man kennt die Menschen, begegnet vertrauten Gesichtern und verbringt die Abende gemeinsam auf den Plätzen oder am Strand. Genau deshalb war die Entscheidung nicht einfach. Ich ließ nicht nur meine Wohnung zurück, sondern auch mein gewohntes Leben.

Der schwierigste Schritt ist der erste

Als junge Frau in ein anderes Land zu ziehen bedeutet, sich jeden Tag aufs Neue Herausforderungen zu stellen. Eine neue Sprache, eine neue Kultur, ein neuer Arbeitsplatz und ein Alltag, in dem zunächst alles ungewohnt erscheint. Am Anfang fühlte ich mich oft allein. In Spanien entstehen Gespräche ganz selbstverständlich. In der Schweiz braucht es mehr Zeit, bis Vertrauen wächst. Die Menschen sind freundlich und respektvoll, aber zurückhaltender. Freundschaften entwickeln sich langsamer, dafür sind sie oft sehr beständig.

Ich arbeite heute als Biomedizinische Analytikerin in Zürich. Mein Beruf macht mir große Freude und ich schätze die modernen Arbeitsbedingungen, die hohe Professionalität und die Möglichkeit, mich fachlich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Schweiz investiert viel in das Gesundheitswesen und in ihre Fachkräfte. Das spürt man jeden Tag im Labor und im Umgang mit Kolleginnen und Kollegen.

Natürlich unterscheidet sich auch die Arbeitskultur. In Spanien ist vieles spontaner und persönlicher. In der Schweiz wird großer Wert auf Planung, Präzision und Zuverlässigkeit gelegt. Anfangs musste ich mich daran gewöhnen, heute weiß ich diese Struktur sehr zu schätzen.

Claudia bei ihrem neuen Leben in Zürich

Geduld schlägt Bürokratie

Natürlich ist nicht alles einfacher. Wer in die Schweiz zieht, muss sich auf deutlich mehr Bürokratie einstellen. Gerade zu Beginn hatte ich einige Schwierigkeiten mit der Anerkennung meiner Ausbildung. Die Nostrifikation meines Diploms dauerte länger als erwartet und erforderte zahlreiche Dokumente, Übersetzungen und Gespräche mit den zuständigen Behörden.

Es gab Tage, an denen ich frustriert war und mich fragte, ob sich der ganze Aufwand wirklich lohnt. Doch ich habe gelernt, dass Geduld und Konsequenz oft wichtiger sind als Geschwindigkeit. Schritt für Schritt konnte ich alle Anforderungen erfüllen.

Heute ist diese Zeit nur noch eine Erinnerung. Meine Ausbildung wurde anerkannt und ich kann meinen Beruf ohne Einschränkungen ausüben. Rückblickend war diese Erfahrung zwar anstrengend, aber sie hat mir gezeigt, dass man bürokratische Hürden überwinden kann, wenn man nicht aufgibt.

Zwischen zwei Welten

Oft werde ich gefragt, ob ich mein Leben in Spanien vermisse. Die ehrliche Antwort lautet: Ja, jeden Tag ein bisschen.

Ich vermisse meine Familie, meine Freunde, die Sonne, das Meer und diese besondere Leichtigkeit, die den spanischen Alltag begleitet. In Tarifa spielt sich das Leben draußen ab. Man trifft sich spontan, die Menschen nehmen sich Zeit füreinander und vieles fühlt sich unkompliziert an.

In Zürich ist vieles anders. Das Leben ist strukturierter und ruhiger. Menschen öffnen sich nicht sofort, sondern erst, wenn Vertrauen entstanden ist. Dafür sind Beziehungen oft sehr ehrlich und langfristig. Man lernt Geduld und Respekt für die Privatsphäre anderer.

Dem gegenüber stehen hervorragende berufliche Möglichkeiten. Die Arbeitsbedingungen sind ausgezeichnet, die Gehälter ermöglichen finanzielle Sicherheit und die Perspektiven für Fachkräfte sind sehr gut. Am Ende muss jeder selbst entscheiden, welche Werte für das eigene Leben wichtiger sind. Für mich hat sich dieser Schritt gelohnt, auch wenn ich manchmal den Duft des Meeres und den Wind von Tarifa vermisse.

GlobalTalent24 hat mich überzeugt

Meine Arbeitsstelle habe ich nicht über GlobalTalent24 gefunden. Trotzdem hatte ich das Glück, die Plattform bereits während ihrer Entwicklungsphase intensiv testen zu dürfen.

Ich hätte mir damals genau so eine Plattform gewünscht.

Besonders überzeugt haben mich der professionelle europäische Lebenslauf, die modernen Vorlagen für Bewerbungsschreiben und die Möglichkeit, sich mit einer persönlichen Videopräsentation Arbeitgebern vorzustellen. Dazu kommt ein umfangreiches Magazin mit hilfreichen Artikeln über das Arbeiten und Leben im Ausland sowie viele aktuelle Stellenangebote aus verschiedenen europäischen Ländern.

Besonders wertvoll finde ich den Online Guide für den Umzug. Gerade wer zum ersten Mal in ein anderes Land zieht, steht vor unzähligen Fragen. Welche Dokumente werden benötigt? Wie funktioniert die Anmeldung? Welche Versicherungen sind notwendig? Welche Behördengänge müssen erledigt werden?

Anstatt Informationen mühsam auf unzähligen Webseiten zusammenzusuchen, findet man alles an einem Ort. Genau das spart Zeit, reduziert Unsicherheit und macht den Start im neuen Land deutlich einfacher.

Deshalb empfehle ich GlobalTalent24 aus voller Überzeugung allen Menschen, die über einen beruflichen Neuanfang im Ausland nachdenken.

Was ich aus diesem Schritt mitgenommen habe

Wenn ich heute auf meinen Umzug von Tarifa nach Zürich zurückblicke, denke ich nicht zuerst an die Herausforderungen.

Ich denke an den Mut, den ersten Schritt gemacht zu haben.

Ich denke an alles, was ich gelernt habe, an die Menschen, die ich kennenlernen durfte, und an die beruflichen Möglichkeiten, die sich mir eröffnet haben.

Ein Umzug in ein anderes Land verändert nicht nur den Wohnort. Er verändert den Blick auf die Welt und auf sich selbst.

Man gewinnt neue Erfahrungen, entwickelt sich persönlich weiter und entdeckt Seiten an sich, die man vorher vielleicht gar nicht kannte.

Wenn mich heute jemand fragt, ob ich diesen Schritt noch einmal wagen würde, lautet meine Antwort ohne zu zögern:

Ja.

Denn manchmal beginnt das schönste Kapitel des Lebens genau dort, wo man den Mut hat, das Vertraute hinter sich zu lassen.

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